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mardi 27 décembre 2016

KFB nach Zahlung an vermeintlichen Anwalt

Hallo,ein etwas unglücklicher Fall.
Es handelt sich um eine normale Zivilsache. A verklagt B.
Für B melden sich 2 verschiedene Anwaltskanzleien zur Akte.
Die Klage wird zurückgenommen. A trägt die Kosten des Verfahrens.

Anwalt 1 beantragt Kostenfestsetzung.
Der Kläger sagt, dass er schon an Anwalt 2 gezahlt hat.

Anwalt 1 legt ein Schreiben der Mandanten vor, wonach diese bestätigen, dass sie nur und ausschließlich Anwalt 1 beauftragt haben und keine Ahnung haben, warum Anwalt 2 in ihrem Namen aufgetreten ist. Sie hätten jedenfalls keinen Auftrag erteilt.

Anwalt 2 gibt trotz Aufforderung zur Stellungnahme keine Antwort. Ich denke, dass ich ganz normal festsetzen kann, da die Zahlung an Anwalt2 (wenn überhaupt er-folgt) offenbar zu Unrecht erfolgt ist mangels Beauftragung durch die Beklagten.

Der Kläger muss ganz normal an die Beklagten (oder an Anwalt 1) zahlen und sich ggfls. das Geld von Anwalt 2 zurückholen.

Liege ich da falsch?

Gruß und guten Jahreswechsel an alle Kolleginnen und Kollegen!


KFB nach Zahlung an vermeintlichen Anwalt